Sprachtandem Tipps

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, in der Suchfunktion möglichst wenige Angaben vorzugeben, damit jeder in seiner Anzeige selbst entscheiden kann, wie viel oder wie wenig er von sich preisgibt. Wir empfehlen allerdings, sich vorher genau zu überlegen, was bzw. wen man sucht und das dann auch deutlich zu machen. Auch der Tandempartner will natürlich ungefähr wissen, wer man ist; deshalb empfiehlt es sich, kurz zu beschreiben, was man macht, warum man einen Sprachpartner sucht und was man sich von einem Sprachtandem verspricht.

Im Folgenden haben wir fünf Sprachtandem Tipps für ein erfolgreiches Tandem zusammengestellt:

Fünf Tipps für ein erfolgreiches Sprachtandem

1. Das Sprachniveau

Optimal ist es natürlich, wenn das Sprachniveau der beiden Sprachpartner in der jeweiligen Fremdsprache in etwa gleich ist. Das ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert aber vieles, weil ansonsten schnell ein Ungleichgewicht entstehen kann. Solche Probleme sollte man auf jeden Fall ansprechen, um einen „harmonischen“ Sprachaustausch zu gewährleisten.

2. Gemeinsame Interessen

Grundsätzlich kann jeder mit jedem ein Sprachtandem bilden. Allerdings sollte man bedenken, dass man plötzlich verhältnismäßig viel Zeit mit einem fremden Menschen verbringt und sich die ganze Zeit über etwas zu erzählen haben muss. Es ist also von enormem Vorteil, wenn man gleiche Interessen oder Gesprächsthemen hat. Aber keine Angst: Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass man sich allein durch den Sprachaustausch fast automatisch etwas zu erzählen hat, weil man jede Menge Fragen zu der jeweiligen Fremdsprache loswerden will und sich ja aller Wahrscheinlichkeit nach auch sehr für das Land, aus dem der andere kommt, interessiert.

3. Regelmäßig treffen

Damit beide Sprachpartner erkennbare Fortschritte machen können, ist es natürlich wichtig, sich regelmäßig zu treffen. Optimal wäre mindestens einmal die Woche, letztlich kommt es aber natürlich darauf an, wie viel Zeit beide haben. Um die Treffen abwechslungsreich zu gestalten, gibt es viele Möglichkeiten: Man kann z. B. gemeinsam Filme in einer der beiden Fremdsprachen miteinander sehen oder vielleicht zusammen ins Theater gehen, um im Anschluss über den Film oder die Inszenierung zu diskutieren.

4. Gemeinsam Vorgaben treffen

Beim ersten Treffen sollten die beiden Sprachpartner festlegen, wie sie ihr Sprachtandem organisieren wollen. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Man teilt die Zeit auf, sodass beide beispielsweise eine Stunde lang die eine und in der nächsten Stunde die andere Sprache sprechen. Wenn beide Sprachpartner allerdings schon so weit fortgeschritten sind, dass sie keine wesentlichen Probleme mehr damit haben, die Fremdsprache zu verstehen, empfehlen wir, dass beide nur in der Fremdsprache sprechen, weil man auf diese Weise die zur Verfügung stehende Zeit für beide Sprachpartner am effektivsten nutzt.

5. Konsequent bleiben

Wichtig ist auch, sich an die Absprachen zu halten und nicht ständig zurück in die Muttersprache zu wechseln. Wenn man vielleicht Medizin studiert und seinem Sprachpartner von neuen Erkenntnissen in der Hirnforschung berichten möchte, einem dafür in der Fremdsprache allerdings der Wortschatz fehlt, dann ist es natürlich nicht schlimm, in die Muttersprache zu wechseln. Das sollte aber die Ausnahme darstellen.